Der Everton legt Berufung gegen die Zahlung von 40 Millionen Pfund an den FC Burnley wegen Verstoßes gegen Finanzregeln im Jahr 2022 ein, eine Strafe, die die Toffees eigenen Angaben zufolge bereits mit Punktabzügen beglichen haben. Der Fall zeigt, wie die Premier League bescheidene Klubs bestraft, während die Großen mit vollen Geldbörsen zuschauen, ohne Angst vor einem Präzedenzfall, der sie treffen könnte.
Der Finanzalgorithmus, der nur die Armen bestraft ⚖️
Die Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League verwenden ein Buchhaltungsmodell, das in der Praxis wie ein binärer Filter funktioniert: Wenn du klein bist und versagst, zahlst du; wenn du groß bist, puffern deine kommerziellen Einnahmen und Spielerverkäufe jede Abweichung ab. Der Everton mit Verlusten von 371 Millionen in drei Jahren prallt gegen ein System, das dafür ausgelegt ist, dass Klubs wie Chelsea oder Manchester City Sponsoring aufblähen und Zahlungen ohne echte Konsequenzen verschieben können.
Die Sportjustiz: ein Produkt im Angebot 💰
Der Durchschnittsbürger sieht, wie Geld die Sportjustiz kauft: Die Reichen verstoßen, die Armen steigen ab. Währenddessen reibt sich die Premier League die Hände über die Geldstrafen, die für die einen Kleingeld und für die anderen den Ruin bedeuten. Am Ende legt der Everton nicht nur wegen seiner 40 Millionen Berufung ein, sondern damit der Präzedenzfall nicht die Tür dafür öffnet, dass die Großen mehr als nur einen Kaffee zahlen müssen.