Japanische Beamte trafen sich in Moskau mit Unternehmen der Metall- und Flüssiggasbranche, eine seltene Geste, die zeigt, dass beide Länder offene Dialogkanäle aufrechterhalten wollen. Das Treffen findet vor dem Hintergrund westlicher Sanktionen und Spannungen wegen der Ukraine statt, doch der Pragmatismus in den Bereichen Energie und Rohstoffe scheint die politischen Differenzen zu überwiegen.
LNG als technologische Brücke zwischen zwei Volkswirtschaften 🤝
Japan ist zur Deckung eines Teils seines Energiebedarfs auf russisches Flüssigerdgas angewiesen, insbesondere seit dem Sachalin-2-Projekt. Die gemeinsam entwickelte Technologie zur Verflüssigung und zum kryogenen Transport ist ein strategisches Gut. Russland wiederum versucht, seine Exportströme nach Asien angesichts der rückläufigen Verkäufe nach Europa aufrechtzuerhalten. Technische Gespräche über die Wartung von Anlagen und neue Seewege standen im Mittelpunkt des Dialogs.
Gasdiplomatie: Wenn die Kälte mehr eint als die Politik ❄️
Dass ein japanischer Beamter nach Moskau reist, um über Metalle und Gas zu sprechen, klingt fast so romantisch wie ein Blind Date zwischen Ex-Partnern. Aber wenn der Winter zubeißt und die Thermostate zittern, wärmen sich selbst Samurai mit sibirischem Pragmatismus. Schließlich versteht LNG nichts von Sanktionen, sondern nur von zu bezahlenden Rechnungen.