Die Künstlerin Isabel Muñoz hat die PHotoEspaña 2026 mit der Ausstellung Die Steine des Himmels eröffnet, einer Schau von 35 Werken, die Radierung und Fotografie vereinen, um das Kloster El Escorial zu erkunden. Die kostenlose Ausstellung befindet sich in der Galerie der Königlichen Sammlungen und ist bis zum 6. September geöffnet. Für die Bürgerschaft bietet sie eine bereichernde Freizeitmöglichkeit ohne Kosten, die Geschichte, Natur und Kunst in einem öffentlichen Raum verbindet.
Hinter der Linse: Die Hybridtechnik, die den Stein einfängt 📸
Muñoz verwendet einen technischen Prozess, der die traditionelle Tiefdruckradierung mit digitaler Fotografie mit hohem Dynamikumfang integriert. Die mit Säure behandelten Kupferplatten nehmen die Texturen der Steinmetzarbeiten aus El Escorial auf, während die Bilder mit 50-Megapixel-CMOS-Sensoren aufgenommen und anschließend in der Postproduktion mittels Tiefenkartierungsalgorithmen überlagert werden. Das Ergebnis ist eine Serie von 35 Stücken, die die Mikrostruktur des Gesteins des Klosters offenbaren, von den Granitadern bis zu den Werkzeugspuren aus dem 16. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst auch 4K-Projektionen, die den natürlichen Erosionsprozess zeigen, dokumentiert mit Zeitrafferaufnahmen über ein Jahr hinweg.
Kostenlose Kunst: Die perfekte Ausrede, um keinen Euro zu bezahlen 💸
Wie zu erwarten, ist der Eintritt kostenlos. Denn seien wir ehrlich: Nachdem man Miete und Strom bezahlt hat, weiß man nicht mehr, ob man sich Kunst leisten kann. Aber hier hast du die Gelegenheit, 35 Werke über ein Kloster zu sehen, ohne eine Niere verkaufen zu müssen. Allerdings: Mach dich auf einen steifen Nacken gefasst – die 4K-Projektionen dauern 20 Minuten und es gibt keine Sitzplätze. Aber hey, Kunst tut weh, und noch mehr, wenn sie kostenlos ist.