Das Hospital San Juan de Dios de Tenerife hat den 3D-Druck integriert, um maßgeschneiderte Anpassungen zu schaffen, die das Leben von ALS-Patienten erleichtern. Von Handyhalterungen bis hin zu Essutensilien werden diese Teile individuell für jeden Benutzer entworfen. Das Projekt liefert nicht nur Lösungen, sondern schult auch Patienten und Familien, damit sie diese zu Hause nachbilden können, wodurch die Abhängigkeit von Dritten verringert wird.
Wie sich die additive Fertigung an reale Bedürfnisse anpasst 🛠️
Das medizinische Team entwirft die Modelle in CAD-Software, ausgehend von den motorischen Einschränkungen jedes Patienten. Es werden PLA- oder PETG-Filamente verwendet, zugängliche und für den täglichen Gebrauch widerstandsfähige Materialien. Die Dateien werden mit den Familien geteilt, die sie auf ihren eigenen Heimdruckern ausdrucken können. Dies ermöglicht es, das Design anzupassen, wenn die Krankheit fortschreitet, und vermeidet Wartezeiten und hohe Kosten für unflexible kommerzielle Geräte.
Schluss mit dem generischen Löffel: Jetzt ist jeder Bissen einzigartig 🍴
Endlich kümmert sich die Technologie um das Wesentliche: dass du deine Suppe essen kannst, ohne dass es wie ein Zielwettbewerb aussieht. Vergiss die universellen Besteckteile, die dir aus der Hand rutschen. Jetzt hast du einen Griff, der genau nach deinem Abdruck gedruckt ist, wie ein Boxhandschuh, aber zum Halten einer Gabel. Aber Vorsicht: Drucke nicht für jeden Teller einen aus, sonst musst du in ein größeres Haus umziehen, nur um das Besteck zu verstauen.