Der 18-jährige katalanische Schwimmer Hoek hat seinen eigenen nationalen Rekord über 100 Meter Freistil von 48,04 auf 47,72 Sekunden verbessert. Diese Zeit sichert ihm ein Ticket für die nächsten Europameisterschaften, wo er zusammen mit Castro und Pérez-Godoy antreten wird. Für die Fans ist dies ein Zeichen dafür, dass der Generationswechsel im spanischen Schwimmsport mit großen Schritten voranschreitet und neue Erfolge auf internationaler Ebene verspricht.
Die auf Hoeks Zug angewendete Biomechanik 🏊
Der Sprung von 0,32 Sekunden ist kein Zufall. Hoeks technisches Team hat die Zyklusfrequenz und die Vortriebseffizienz mithilfe von Drucksensoren an den Paddeln verfeinert. Der aktive Widerstand wurde reduziert, indem der Eintrittswinkel der Hand und die Rumpfrotation optimiert wurden. Die 3D-Videoanalyse ermöglichte es, eine leichte Asymmetrie im Beinschlag zu korrigieren, wodurch auf den letzten 25 Metern Sekunden gutgemacht wurden, ohne den Energieverbrauch zu erhöhen.
Das Becken wird zu klein für so viele Rekorde 🏆
Mit dieser Zeit konkurriert Hoek nicht mehr nur gegen die Uhr, sondern auch gegen die urbane Legende, dass spanische Schwimmer im Sprint schwächeln. Während einige immer noch darüber diskutieren, ob das Wasser im Leistungszentrum magische Eigenschaften hat oder ob sie das Chlor einfach durch einen geheimen Trank ersetzt haben, macht der junge Katalane einfach weiter: Zehntelsekunden abknöpfen und seine Rivalen im Staub (oder im Chlor, je nachdem) liegen lassen.