Ein schottischer Entwickler hat Grease Trap ´99 veröffentlicht, ein Horrorspiel, das polygonale Grafiken im Stil der ersten PlayStation verwendet. Die Handlung spielt in einem schottischen Fischgeschäft, und seine bedrückende Atmosphäre speist sich aus realen Erinnerungen an Jobs in der Branche. Das Ergebnis ist ein Erlebnis, das mehr durch das Alltägliche als durch das Übernatürliche verstört.
Niedrige Polygone und verschwommene Texturen für einen Arbeitsalbtraum 🎮
Das Spiel verwendet eine Engine, die die technischen Einschränkungen der späten 90er Jahre nachahmt: niedrige Auflösung, verzerrte Texturen und eine kalte Farbpalette. Diese Ästhetik ist keine Laune; der Entwickler nutzt sie, um die Monotonie und den Verschleiß eines echten Jobs widerzuspiegeln. Die feste Kamera und die trägen Steuerungen sind weit davon entfernt, Fehler zu sein; sie replizieren das Gefühl, in einer endlosen Schicht gefangen zu sein. Alles ist darauf ausgelegt, dass der Spieler die Last eines schlecht bezahlten Jobs spürt.
Der wahre Horror ist das Reinigen der Fritteuse bei Ladenschluss 🧽
Denn ja, in Grease Trap ´99 kommt der Schrecken nicht von Monstern, sondern von der Erinnerung daran, dass man um elf Uhr nachts die Fritteuse auseinandernehmen muss. Das Spiel zwingt dich, fettige Böden zu schrubben und mit Kunden umzugehen, die einen gebratenen Fisch mit schottischem Akzent bestellen. Am Ende fragst du dich, ob der wahre Horror nicht darin besteht, am nächsten Tag wieder zur Arbeit gehen zu müssen.