1986 kam Howard the Duck als eine der ehrgeizigsten Wetten von George Lucas in die Kinos. Die Kritiker verrissen ihn, das Publikum ignorierte ihn, und er wurde zu einem klangvollen Misserfolg. Jahre später erwog Lucas eine spezielle Version, in der die Ente eine digitale Figur mit der Stimme von Robin Williams sein sollte. Die Idee wurde nie verwirklicht, aber die Ente hatte kurze Cameo-Auftritte in Marvel-Filmen. Eine Unterhaltungskuriosität ohne praktische Auswirkungen.
Der technische Plan für eine digitale Ente mit der Stimme einer Legende 🦆
Lucas' Vorschlag beinhaltete, den animatronischen Anzug und den Schauspieler im Kostüm durch ein computergeneriertes Modell zu ersetzen. Zu dieser Zeit machte die digitale Technologie für realistische Figuren ihre ersten Schritte, mit begrenzten Beispielen in Produktionen wie Abyss. Williams hätte sein charakteristisches Stimmregister beigesteuert, aber die hohen Kosten und die technischen Einschränkungen Ende der Achtziger stoppten das Projekt. Es blieb ein Entwurf ohne konkrete Entwicklung.
Die Ente, die fast wie der Geist sprach, aber ohne Lampe 🎭
Stellen Sie sich Robin Williams vor, wie er einer digitalen Knetgummi-Weltraumente seine Stimme leiht. Es hätte das erste Experiment einer animierten Figur mit der frenetischen Energie des Schauspielers sein können. Aber das Schicksal war weise: Das Publikum hatte bereits genug sprechende Enten für ein Leben gesehen. Am Ende blieb Howard in der Versenkung, und Williams fand sein besseres Glück auf einem fliegenden Teppich. Eine Anekdote, die niemand verlangte und die nie stattfand.