Florentino Pérez hat eine direkte Botschaft an die Mitglieder von Real Madrid gerichtet. Wenn die Mitglieder der Abtretung von 5 % des Vereins an einen externen Investor zustimmen, wird dieser Investor keine Entscheidungsbefugnis haben. Das Manöver zielt darauf ab, das wirtschaftliche Vermögen des Vereins vor möglichen Änderungen des Sportgesetzes zu schützen, die eine unerwünschte Privatisierung erzwingen könnten. Die Schlussfolgerung: Die Mitglieder behalten das Steuer.
Die digitale Absicherung des Mitgliederstimmrechts 🛡️
Damit dieses Versprechen technisch und rechtlich solide ist, muss der Verein ein digitales Governance-System implementieren, das die wirtschaftlichen von den politischen Rechten trennt. Vorgesehen ist die Schaffung von stimmrechtslosen oder stimmrechtsbeschränkten Aktien, die in einer privaten Blockchain registriert werden, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Dies würde es dem Investor ermöglichen, Dividenden zu erhalten, ohne in Wahlen oder wichtige Entscheidungen einzugreifen. Eine Entwicklung, die das Mitglied in der Praxis zu einem verifizierenden Knotenpunkt der Vereinsidentität macht.
Der stumme Investor: Zahlen, schweigen und applaudieren 🤫
Der zukünftige Investor von Real Madrid wird also eine sehr dankbare Rolle übernehmen müssen: Geld einbringen, von der Loge aus lächeln und sich nicht einmischen. Sozusagen wie der reiche Verwandte, der das Abendessen bezahlt, aber keine Meinung zur Speisekarte haben darf. Florentino hat ihm klargemacht: Wenn er das Sagen haben will, soll er sich einen Fußballverein in der Premier League kaufen. Hier liegt die Macht weiterhin in den Stimmzetteln der Mitglieder, nicht in den Schecks des Investors.