Ermüdung der Werkstoffe beim Versagen der in 3D gedruckten Rakete

09. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das jüngste strukturelle Versagen einer mittels 3D-Druck gefertigten Rakete hat die Debatte über die Zuverlässigkeit der additiven Fertigung in der Luft- und Raumfahrt neu entfacht. Erste Analysen deuten auf einen vorzeitigen Bruch im Düsenkonus hin, was auf einen klassischen Fall von Materialermüdung schließen lässt. Im Gegensatz zu subtraktiven Verfahren führt der 3D-Druck zu Anisotropie und Mikroporosität, die unter extremen zyklischen Belastungen als Spannungskonzentratoren wirken.

Simulación de fatiga en cohete impreso 3D mostrando grietas y concentradores de tensión en tobera

Modellierung von Lastzyklen und Spannungsverteilungen 🔥

Um das Versagen zu verstehen, greifen Ingenieure auf Finite-Elemente-Simulationen (FEM) zurück, die die Druck- und Temperaturzyklen während des Starts nachbilden. In diesen Simulationen werden Hotspots identifiziert, an denen die von-Mises-Vergleichsspannung die Streckgrenze des Materials überschreitet. Die Visualisierung der Spannungsverteilung zeigt eine kritische Konzentration an der Verbindung zwischen Körper und Injektor, genau dort, wo der Riss entstanden ist. Die Simulation ermöglicht zudem den Vergleich der erwarteten Lebensdauer einer herkömmlichen Aluminiumlegierung mit einem gesinterten Inconel 718-Pulver und zeigt, dass die mangelnde Homogenität der Druckschicht die Ermüdungsfestigkeit unter thermischen Vakuumbedingungen um 40% reduziert.

Lehren für die Simulation additiver Ermüdung ⚙️

Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, spezifische Modelle für akkumulierte Schäden für gedruckte Materialien zu integrieren. Die Simulation muss nicht nur die plastische Verformung vorhersagen, sondern auch die Nukleation von Mikrorissen an nicht verschmolzenen Korngrenzen. Die Einbeziehung von Daten aus der Computertomographie der Nachbearbeitung ermöglicht eine bessere Kalibrierung des Modells. Die Zukunft des Luft- und Raumfahrtdesigns hängt von der Validierung dieser digitalen Zwillinge durch physikalische Tests ab, um den Kreislauf zwischen prädiktiver Simulation und der Realität des Versagens zu schließen.

In Anbetracht der dem 3D-Druck innewohnenden Parameter der Anisotropie und Porosität: Wie sollten die Modelle zur Vorhersage der Ermüdungslebensdauer modifiziert werden, um katastrophale Ausfälle wie den der Rakete zu erkennen, bevor sie unter realen Lastbedingungen auftreten?

(PS: Materialermüdung ist wie deine nach 10 Stunden Simulation.)