Das ehrgeizigste Isolationsexperiment des Jahres ist im Fiasko geendet. Die Simulation einer Marsbasis in der Wüste von Utah wurde abgebrochen, nachdem ein Gasleck in den Modulen entdeckt wurde. Die vier Besatzungsmitglieder wurden unverletzt evakuiert, doch das Projekt wirft Fragen zur Vorbereitung auf reale Missionen zum Roten Planeten auf.
Das Lebenserhaltungssystem versagte aufgrund einer falsch installierten Dichtung 🚨
Erste Überprüfungen deuten auf einen Fehler bei der Montage eines Sauerstoff-Recyclingventils hin. Der Hersteller, ein aufstrebendes Unternehmen für Raumfahrtkomponenten, befolgte die Druckprüfprotokolle nicht. Das Kohlendioxid-Leck erreichte in weniger als drei Stunden gefährliche Werte. Die Sensoren der NASA lösten den Alarm aus, doch der Vorfall zeigt, dass die Abhängigkeit von unerprobter Technologie weiterhin ein Risiko für die Weltraumforschung darstellt.
Zumindest sahen die Raumanzüge auf den Fotos gut aus 📸
Die Freiwilligen verbrachten sechs Wochen damit, gefriergetrocknete Nahrung zu essen und in Aluminiumkojen zu schlafen – umsonst. Nun kehren sie mit einer Teilnahmebescheinigung und einem Armband der Raumfahrtbehörde nach Hause zurück. Allerdings sind die Werbebilder des Habitats mit Sepia-Filtern in den sozialen Medien viral gegangen. Vielleicht sollte die nächste Übung eine Bedienungsanleitung für die Ventile enthalten.