Die additive Fertigungsindustrie richtet ihre Geschütze auf die NPE2027, die Schlüsselveranstaltung zur Präsentation von Fortschritten im 3D-Druck. Das Treffen, das Entwickler und Hersteller zusammenbringt, zeichnet sich als die Bühne ab, auf der ausgereifte Technologien versuchen werden, die Produktionskosten zu senken. Für den Endverbraucher könnte dies in günstigere und zugänglichere Ersatzteile und Alltagsgegenstände übersetzt werden, ohne dass große Investitionen in Formen oder Lagerhäuser erforderlich sind.
Neue Materialien und Geschwindigkeiten prägen die technische Agenda 🚀
Die Messe wird Verfahren wie das Schmelzschichtungsverfahren mit fortschrittlichen Polymeren und Schnellhärtungssysteme auf den Tisch bringen. Die Aussteller planen zu demonstrieren, wie die Kombination von Mehrfachdüsen und Software zur Bahnoptimierung die Fertigungszeit von funktionalen Bauteilen verkürzt. Es werden auch Neuheiten bei Verbundwerkstoffen mit Kurzfasern erwartet, die die Festigkeit verbessern, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben. Das Ziel ist klar: von Prototypen zu Kleinserien mit echter wirtschaftlicher Rentabilität überzugehen.
Der Traum, seine eigene Waschmaschine zu drucken (noch weit entfernt) 😅
Natürlich wird nicht alles eitel Sonnenschein sein. So sehr die NPE2027 auch Wunder versprechen mag, wirst du deinen Nachbarn noch nicht dabei sehen, wie er eine Waschmaschine in der Garage druckt. Am wahrscheinlichsten ist, dass du, wenn alles gut läuft, diesen Plastikhebel, der am Staubsauger abgebrochen ist, zu einem fast vernünftigen Preis bekommen kannst. In der Zwischenzeit werden wir weiter darauf warten, dass das Filament nicht mehr so viel kostet wie flüssiges Gold und dass der Drucker nicht gerade dann einen Stau bekommt, wenn wir ihn am dringendsten brauchen.