ExxonMobil hat den 3D-Druck mit Titan in einer seiner Raffinerien eingeführt und dadurch Kosten um 42 % gesenkt sowie die Bearbeitungszeit von Wochen auf nur 58 Stunden verkürzt. Die Technologie zeigt ihr Potenzial in rauen Industrieumgebungen. Die erzielten Einsparungen werden jedoch nicht an den Endverbraucher weitergegeben.
Gedruckte Titanbauteile für kritische Umgebungen 🔧
Bei dem betreffenden Bauteil handelt es sich um ein Laufrad eines Kreiselverdichters, das mittels Laser-Pulverbettschmelzen aus Titan gefertigt wurde. ExxonMobil hat zertifiziert, dass das Bauteil die Druck- und Temperaturstandards der Raffinerie erfüllt. Die digitale Fertigung ermöglichte den Verzicht auf Vorrichtungen und reduzierte den Materialabfall – ein solider technischer Fortschritt. Der gesamte Prozess, vom Design bis zur Installation, wurde in weniger als drei Tagen abgeschlossen.
Der Ölkonzern reibt sich die Hände, du tankst den Tank voll 💸
ExxonMobil feiert seine 42 % Einsparung, während der Bürger den gleichen Preis pro Liter Benzin zahlt. Die Effizienz kommt den Aktionären zugute, nicht dem Geldbeutel des Fahrers. Es ist, als würde ein Kellner dir das Menü zum gleichen Preis berechnen, dir aber stolz sagen: Schau mal, wie schnell ich den Kaffee gemacht habe. Der 3D-Druck ist großartig, aber die zusätzliche Marge landet nicht an der Zapfsäule.