Der ehemalige Leiter der Operativen Zentraleinheit der Guardia Civil hat ausgesagt, dass seine Vorgesetzten ihn aufgefordert hätten, in der Ermittlung gegen David Sánchez, den Bruder des Regierungspräsidenten, nicht proaktiv zu sein. Seiner Aussage zufolge bezeichnete der damalige Generaldirektor das gerichtliche Ersuchen als böswillig und ordnete einen Bericht an, der zu dem Schluss kommen sollte, dass es keine strafrechtlichen Anhaltspunkte gebe.
Der Einsatz von Systemen der künstlichen Intelligenz zur Erkennung von Verzerrungen in Ermittlungen 🤖
Im technischen Bereich wirft dieser Fall eine Debatte über die Implementierung von Datenanalyse-Tools und Machine-Learning-Algorithmen zur Überprüfung der Befehlskette in sensiblen Ermittlungen auf. Systeme wie die in der UCO zur Nachverfolgung von Kommunikation eingesetzten könnten genutzt werden, um Muster hierarchischen Drucks zu identifizieren, wobei ihre Verwendung jedoch Transparenzprotokolle und ein unveränderliches Befehlsregister erfordern würde, um Dokumentenmanipulationen zu vermeiden.
Das Handbuch des guten Chefs: Fordere einen Bericht an, der das sagt, was du hören willst 📋
Wenn uns die Politik eines lehrt, dann, dass die Methode, einen abschließenden Bericht zu verlangen, bevor man ermittelt, fast so effektiv ist, wie die Schlüssel nur unter der Laterne zu suchen, weil dort Licht ist. Die UCO hat leistungsstarke Computer zur Datenvernetzung, aber offenbar ziehen es die Führungskräfte vor, die emotionale Ctrl+Z-Taste zu verwenden: Wenn du nichts siehst, existiert es nicht. Gut, dass die Technologie Aussagen vor Gericht nicht löschen kann.