Die spanische Frauenfußballnationalmannschaft reist nach Reykjavík mit der Mission, sich das direkte Ticket für die Weltmeisterschaft 2027 zu sichern. Nach dem deutlichen 4:0-Sieg gegen England hat das Team von Montse Tomé alles in eigener Hand. Allerdings mahnt die Bilanz auf isländischem Boden zur Vorsicht: Spanien hat dort noch nie gewonnen, eine Tatsache, die die Anspannung in der Kabine aufrechterhält.
Der taktische Plan, um das isländische Eis zu brechen ⚽
Der Schlüssel wird im hohen Pressing und der Beweglichkeit im Angriff liegen, um den defensiven Block Islands zu deaktivieren, das Raum abgibt und auf Konter lauert. Spanien muss die Spielzüge geduldig gestalten und Verzweiflung vermeiden, falls die Führung nicht schnell fällt. Das Mittelfeld mit Doppelsechs und Nachrückern aus der zweiten Reihe wird entscheidend sein, um Chancen zu kreieren. Die Abwehr muss bei Standardsituationen, einer Stärke der Gastgeberinnen, hellwach sein.
Das GPS wird in Reykjavík verrückt 🧭
Die technischen Dienste der Nationalmannschaft mussten die GPS-Geräte der Spielerinnen neu kalibrieren, weil das System offenbar nicht verstand, wie ein Team auf einem Platz mit so geraden Linien so verloren sein konnte. Es wird gemunkelt, dass sie einen speziellen Modus namens isländischer Modus installiert haben, der jedes Mal Gefahrenwarnungen auslöst, wenn sich eine Spanierin dem gegnerischen Strafraum nähert, ohne ein Tor zu erzielen. Gut, dass der VAR keine schlechten Witze überprüft.