Die Diözese Jaén hat neue Regeln für das Scannen und die digitale Reproduktion ihrer religiösen Bilder erlassen. Die Maßnahme zielt darauf ab, unbefugte Kopien zu verhindern, betrifft jedoch Gläubige, Kunsthandwerker und Museen, die diese Figuren nachbilden möchten. Es ist eine vorherige Genehmigung und in vielen Fällen die Zahlung einer Lizenz erforderlich, um die erstellten 3D-Modelle zu nutzen.
3D-Scanning: zwischen Denkmalschutz und Datenkontrolle 🏛️
Die 3D-Scantechnologie ermöglicht es, jede religiöse Figur millimetergenau zu digitalisieren. Die neue Verordnung der Diözese Jaén schränkt diesen Prozess jedoch ein. Jeder Scan erfordert eine kirchliche Genehmigung und die Zahlung einer Lizenzgebühr. Forscher und Künstler sehen ihren Zugang eingeschränkt, während die Diözese befreundete Privatunternehmen bevorzugt, um offizielle Scans zu hohen Preisen durchzuführen. Der Denkmalschutz wird als Vorwand für eine strenge kommerzielle Kontrolle genutzt.
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Wenn Sie also eine Nachbildung des Cristo de la Expiración für Ihre Krippe drucken wollten, machen Sie sich auf eine Rechnung gefasst. Die Diözese hat die Frömmigkeit mit Lizenzen und kostenpflichtigen offiziellen Scans in ein Geschäft verwandelt. Bald werden wir Werbeangebote sehen: Kaufen Sie Ihren Heiligen in 3D, limitierte Auflage, vom Pfarrer gesegnet. Vergessen Sie nicht, die göttliche Mehrwertsteuer zu zahlen. Die Konkurrenz mit Amazon ist nicht mehr nur irdisch.