Die Direktorin des IVAM hat eine neue Vision für das Museum der Zukunft vorgestellt und es mit einer Fußbodenheizung verglichen, die Kunst und Alltag integriert, anstatt mit einer traditionellen Marmortreppe. Diese Metapher deutet einen Paradigmenwechsel an: Museen werden zu zugänglichen und mit den Menschen verbundenen Räumen, in denen Kunst als Teil des täglichen Lebens empfunden wird. Die Schlussfolgerung ist klar: Die Kunst will sich den Menschen nähern, sie nicht von sich fernhalten.
Technologie als Grundlage des neuen Ausstellungsraums 🏛️
Um diese Integration zu erreichen, zielt die technische Entwicklung auf Klima- und Akustiksysteme ab, die ein immersives Erlebnis ohne physische Barrieren ermöglichen. Podeste und bedrückende Vitrinen werden entfernt und durch Näherungssensoren und Touchscreens ersetzt, die Kontext ohne Zwischenhändler bieten. Die Beleuchtung wird dynamisch und passt sich dem Besucherstrom an, und die Installationen werden aus porösen Materialien gestaltet, die den Lärm der Stadt absorbieren. Das Ziel ist, dass die Kunst im Rhythmus des Besuchers atmet, nicht umgekehrt.
Abschied von den Treppen, hallo Hausschuhe 👟
Endlich ein Museum, das einen nicht zwingt, Marmortreppen zu steigen, um sich gebildet zu fühlen. Jetzt wird die Kunst zu dir kommen wie die Wärme einer Fußbodenheizung, selbst wenn sie dich nur daran erinnert, dass du das Bügeleisen angelassen hast. Allerdings wird man sehen müssen, ob diese Zugänglichkeit auch ein Handyladegerät in jedem Raum beinhaltet, denn sonst könnte die in den Alltag integrierte Kunst mit der Angst vor 5% Akku kollidieren. Gut, dass das IVAM keinen Parkettboden vorschlägt, sonst würde ich mit meinen neuen Schuhen schon das Ausrutschen sehen.