Die US-Regierung hat mit der Demontage eines Netzwerks von Ozeansensoren begonnen, das für die Überwachung von Phänomenen wie El Niño und der AMOC-Strömung von entscheidender Bedeutung ist. Wissenschaftler warnen, dass diese Entscheidung die Fähigkeit zur Vorhersage von Dürren, Überschwemmungen und anderen extremen Ereignissen verringern wird, die sich direkt auf Ernten, Lebensmittelpreise und die Sicherheit von Wohnhäusern auswirken.
Die Ozeantechnologie, die in den Flugmodus wechselt 🌊
Das Sensornetzwerk, bestehend aus Bojen und autonomen Unterwasserfahrzeugen, sammelte in Echtzeit Daten über Temperatur, Salzgehalt und Strömungen. Ohne diese Informationen verlieren Klimamodelle an Genauigkeit. Die NOAA, die zuständige Behörde, rechtfertigt die Kürzung mit fehlenden Haushaltsmitteln. Die Ozeandaten sind jedoch die Grundlage für Frühwarnungen und die landwirtschaftliche Planung. Ihr Fehlen lässt Küstengemeinden und Landwirte ohne Präventionsinstrumente zurück.
Abschied von den Sensoren: Jetzt das Klima mit einem Aquarium erraten 🐟
Es scheint, dass die Klimastrategie der neuen Regierung genauso präzise ist wie das Beobachten des Verhaltens eines Goldfisches in einem Aquarium. Wenn wir früher intelligente Bojen hatten, die den Ozean überwachten, müssen wir jetzt die Kristallkugel herausholen oder den Nachbarn fragen, ob sein Knie schmerzt. Klar, wir sparen bei den Unterwasserkabeln, aber dann beschweren wir uns bestimmt, wenn der Mais aufgrund einer Dürre, die niemand kommen sah, das Doppelte kostet.