Dont Nod, das Studio hinter Life is Strange, hat bestätigt, dass seine Barreserven im November 2026 erschöpft sein werden. Sein Hauptinvestor, der chinesische Gigant Tencent, wird keine neuen Projekte finanzieren. Das Unternehmen sucht verzweifelt nach anderen Verlagen, bisher jedoch erfolglos. Dies deutet auf Entlassungen und überstürzte Veröffentlichungen hin, um schnelle Einnahmen zu generieren.
Der Finanzmotor erlischt vor den Grafikmotoren 💸
Die technische Situation des Studios ist komplex. Ohne die Unterstützung von Tencent muss Dont Nod einen Publisher finden, der bereit ist, in einem gesättigten Markt Risiken einzugehen. Die Entwicklung von Titeln wie Vampyr oder Remember Me erfordert lange und kostspielige Zyklen. Wenn nicht bald eine Einigung erzielt wird, könnten laufende Projekte abgesagt oder drastisch gekürzt werden. Die fehlende Liquidität beeinträchtigt auch die Fähigkeit, wichtige Talente zu halten, was die Qualität zukünftiger Veröffentlichungen gefährdet.
Das Indie-Drama: Von der Zeitreise zur Arbeitslosigkeit 😅
Dont Nod dabei zu sehen, wie es bei Verlagen bettelt, ist, als würde man Max Caulfield dabei zusehen, wie sie die Zeit zurückdreht, um nicht in eine Pfütze zu treten: nutzlos und traurig. Die Mitarbeiter aktualisieren wahrscheinlich schon ihre Lebensläufe, während die Geschäftsführung verspricht, dass alles gut wird. Vielleicht ist das nächste Spiel Life is Strange: Survival Mode, bei dem die Hauptmechanik darin besteht, die Miete zu bezahlen. Zumindest haben sie, wenn sie schließen, Zeit, ihre eigenen Titel in der Arbeitslosigkeit zu spielen.