Die Destiny 2-Community hat ihre Mobilisierungsstärke unter Beweis gestellt, indem sie die Server des Spiels nach der Veröffentlichung des neuesten Patches zum Absturz brachte. Die Aktion, ein massiver Protest gegen die Entscheidung von Bungie, die Unterstützung für den Titel einzustellen, führte dazu, dass Steam 167.000 gleichzeitige Spieler verzeichnete. Diese Zahl übertraf sogar die des neuen Veröffentlichung des Unternehmens und zeigte, dass die Unterstützung für ein Produkt nicht mit Aufgabe verhandelbar ist.
Der technische Fehler, der die Macht der Community offenbarte 💥
Aus technischer Sicht war der Zusammenbruch der Server kein Codefehler, sondern eine absichtliche Überlastung der Verbindungen. Die Infrastruktur von Bungie, die für normale Spitzen ausgelegt ist, hielt der Welle gleichzeitiger Zugriffe nicht stand. Dieses Phänomen, bekannt als freiwilliger DDoS, zwang die Entwickler, Notfallressourcen zu skalieren. Paradoxerweise wurde genau das Netzwerk, das das Spiel trägt, zum effektivsten Druckmittel gegen das Unternehmen.
Der Protest, der Fans zu menschlichen DDoS-Angriffen machte 🔥
Während Bungie seinen Rückzug plante, beschlossen die Spieler, einen letzten großen Abschied zu geben: Sie füllten die Server, bis diese nicht mehr konnten. 167.000 Seelen gleichzeitig verbunden, nicht um zu spielen, sondern um sich virtuell anzustellen und eine klare Botschaft zu senden: Wenn ihr uns schon verlassen wollt, dann wenigstens mit dem längsten Ladebildschirm der Geschichte. Die Ironie ist, dass sie das Spiel zuerst kaputt machen mussten, um es zu retten.