Das Bildungsministerium hat damit begonnen, den valencianischen Lehrkräften, die an den Streiks im Mai teilgenommen haben, Gehaltskürzungen aufzuerlegen, verteilt auf drei Tranchen. Die erste umfasst zehn Streiktage, mit einem Gesamtverlust von bis zu 3.700 Euro brutto für 24 Streiktage. Die Gewerkschaften kritisieren die Schnelligkeit der Maßnahme und deren mangelnde Sensibilität, da sie direkt die Familienwirtschaft der Lehrer trifft und deren Ausgabe- und Konsumfähigkeit in der Bürgerschaft verringert.
Wie die Automatisierung der Gehaltsabrechnung Gewerkschaftsabzüge beschleunigt 🤖
Der Abzugsprozess wurde mittels automatisierter Gehaltsabrechnungssysteme implementiert, die die nicht gearbeiteten Tage präzise berechnen. Diese in öffentlichen Verwaltungen üblichen Systeme integrieren Abwesenheitsaufzeichnungen und wenden Gehaltstabellen an, um den genauen Betrag abzuziehen. Die technische Effizienz ermöglicht die Bearbeitung Tausender Fälle in Tagen, eliminiert jedoch die Möglichkeit einer manuellen Überprüfung oder Einzelfallverhandlung. Dies zeigt, wie Technologie Verwaltungsmaßnahmen beschleunigen kann, wenn auch ohne Filter sozialer Sensibilität.
Der Streik kommt teuer: Lehrer zahlen bis zum letzten Cent 💸
Die valencianischen Lehrer stellen fest, dass Streiken nicht nur die Stimme strapaziert, sondern auch den Geldbeutel. Mit Abzügen von bis zu 3.700 Euro überlegen einige bereits, ob es sich mehr lohnt, wegen einer Krankschreibung zu fehlen, als für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Das System ist so schnell, dass nicht einmal Zeit bleibt, einen Kredit zu beantragen, um das Loch zu stopfen. Allerdings zeigt das Ministerium, dass ihnen in administrativer Effizienz niemand das Wasser reichen kann: Weniger zu verdienen war noch nie so flott.