Los Angeles hat das weltweit erste Museum für Kunst, das von künstlicher Intelligenz angetrieben wird: Dataland. Seine Eröffnungsausstellung, Machine Dreams: Rainforest, nutzt reale Daten des Dschungels, um Bilder, Klänge und Gerüche zu erzeugen. Die Erfahrung verändert sich in Echtzeit basierend auf der Herzfrequenz und der Temperatur jedes Besuchers, die von Sensoren erfasst werden. Es ist Kunst, die auf den Betrachter reagiert.
Sensoren, KI und lebendige Daten: So funktioniert der reaktive Dschungel 🌿
Das System kombiniert generative KI-Modelle mit ökologischen Datenbanken tropischer Regenwälder. Die biometrischen Sensoren messen den Puls und die Körpertemperatur der Besucher. Diese Informationen werden in Variationen von Klanglandschaften, visuellen Eindrücken und Aromen übersetzt. Der Algorithmus passt die Intensität des Regens, den Vogelgesang oder den Geruch von feuchter Erde an den physiologischen Zustand der Gruppe an. Kein Besuch gleicht dem anderen, denn die Kunst hängt von deinem Nervensystem ab.
Sich über den Eintritt zu beschweren, ist jetzt zwecklos: Das Museum weiß bereits, wie du dich fühlst 😅
Endlich ein Ort, an dem deine schlechte Laune nicht unbemerkt bleibt. Wenn du mit beschleunigtem Puls vom LA-Verkehr ankommst, wird dir der künstliche Wald mit Gewittern und Ozongeruch antworten. Und wenn du glaubst, du könntest Ruhe vortäuschen, damit dich kein digitaler Jaguar verfolgt, die Sensoren verzeihen nichts: Sie erkennen sogar einen Kaffee zu viel. Wenigstens, wenn du dich entspannst, wird dich der Dschungel mit Vogelgeräuschen und virtueller Brise belohnen. Oder das, oder er schickt dir mehr Regen, damit du nach Hause gehst.