Eine Studie der ETH Zürich schlägt ein Stadtmodell vor, das eine Ausdehnung in Grünflächen vermeidet. Der Schlüssel liegt im Bau von mittelhohen Wohnblöcken mit sechs bis neun Stockwerken, ohne dass bestehende Gebäude abgerissen werden müssen. Für die Bürger bedeutet dies mehr Wohnraum ohne Einbußen bei der aktuellen Lebensqualität, den Erhalt des Charakters des Viertels und die Vermeidung des typischen Asphaltdschungels.
Dichte ohne Höhe: Die Technik des kontrollierten vertikalen Wachstums 🏗️
Der technische Ansatz basiert auf einer Analyse der Tragfähigkeit des aktuellen städtischen Bodens. Mittelhohe Blöcke reduzieren im Vergleich zu Wolkenkratzern den Druck auf Infrastrukturen wie Kanalisation und Stromnetz. Die Studie verwendet Simulationsmodelle, um neue Einheiten in Innenhöfe oder auf bestehende Strukturen zu integrieren und so die Dichte zu maximieren, ohne die Umgebung zu überlasten. Es ist eine Lösung, die strukturelle Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit priorisiert.
Und der Nachbar aus dem fünften Stock hat jetzt ein Penthouse auf dem Dach 😅
Der Plan klingt idyllisch, bis man sich vorstellt, dass der Vermieter des Vertrauens verkündet, dass Ihr geliebter Lichthof zu einem Mikroapartment mit Blick auf den Wäschetrockner im siebten Stock wird. Das Gute ist, dass wir zumindest nicht an den Stadtrand ziehen müssen, um in einem Wohnblock zu leben, der identisch mit dem in der Stadt ist, nur umgeben von Feldern. Am Ende behält das Viertel seinen Charakter und Sie Ihre gewohnte Hypothek.