Korrosion durch dielektrisches Fluid: Dreidimensionale Modellierung von Ermüdung in elektrischen Geräten

09. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die durch dielektrisches Fluid induzierte Korrosion stellt eine stille Bedrohung in Leistungstransformatoren und Kondensatoren dar. Dieses Phänomen zersetzt die feste Isolierung und die metallischen Leiter, die mineralischen oder synthetischen Ölen ausgesetzt sind. Das Verständnis seiner Kinetik ist für die Simulation der Materialermüdung von entscheidender Bedeutung. Die 3D-Modellierung ermöglicht die Visualisierung des Fortschreitens der Zersetzung und identifiziert Bereiche mit hoher elektrochemischer Spannung, in denen Mikrorisse entstehen, die schließlich zu katastrophalen Systemausfällen führen.

3D-Visualisierung der Korrosion durch dielektrisches Fluid an einem metallischen Leiter eines Leistungstransformators

Korrosionsmechanismen und Simulationsansatz mit finiten Elementen ⚡

Die Zersetzung beginnt mit der Hydrolyse des dielektrischen Öls, wodurch organische Säuren und Wasser entstehen, die die Zellulose des Isolierpapiers und die Kupfer- oder Aluminiumlegierungen angreifen. Dieser Prozess beschleunigt die Ermüdung unter wechselnden elektrischen Feldern. Zur 3D-Modellierung wird eine multiphysikalische Analyse angewendet, die die Diffusion korrosiver Spezies (Ficksches Gesetz) mit der Kontinuumsschädigungsmechanik (CDM) koppelt. Die Finite-Elemente-Netze werden an den Kanten der Wicklungen verfeinert, wo die Säurekonzentration und die thermische Belastung am höchsten sind. Das Ergebnis ist eine Karte der Restlebensdauer, die den genauen Ort des Versagens durch chemisch-mechanische Ermüdung vorhersagt.

Prädiktive Visualisierung für die industrielle Wartung 🔍

Die Integration dieser Modelle in 3D-Visualisierungsplattformen ermöglicht es Ingenieuren, das Innere der Anlage virtuell zu inspizieren, ohne sie zu demontieren. Korrosionszonen werden mit Farbverläufen dargestellt, die den Grad des Schädigungseindringens anzeigen. Dieses Werkzeug optimiert nicht nur die Wartungszyklen, sondern definiert das Design neuer dielektrischer Komponenten neu, indem es Geometrien identifiziert, die die Ansammlung korrosiver Nebenprodukte minimieren. Die Ermüdungssimulation ist kein theoretisches Gedankenspiel mehr, sondern wird zu einem digitalen Schutzschild gegen vorzeitige Alterung.

Ist es möglich, durch 3D-Simulation die verbleibende Nutzungsdauer eines Leistungstransformators vorherzusagen, wenn die Korrosion durch dielektrisches Fluid als Spannungskonzentrator bei der Ermüdungsmodellierung des Isoliermaterials wirkt?

(PS: Materialermüdung ist wie deine nach 10 Stunden Simulation.)