Seit Juni hat GitHub Copilot die Pauschalgebühr von 29 Dollar pro Monat abgeschafft. Jetzt hängen die Kosten von den verbrauchten Tokens ab, und Entwickler, die das Tool täglich nutzen, sehen ihre Rechnungen in die Höhe schnellen. Einige berichten von monatlichen Zahlungen von 750 Dollar für die gleiche Arbeit. Was wie ein Schnäppchen aussah, hat sich in eine variable Ausgabe verwandelt, die das Budget eines Projekts sprengen kann.
Das Token-Modell belohnt gelegentliche Nutzung und bestraft Beständigkeit 💸
Die Änderung ist darauf zurückzuführen, dass der Betrieb von Servern für generative KI echtes Geld kostet. Mit dem Festpreisplan verbrauchten intensive Nutzer unbegrenzt Ressourcen, was für GitHub nicht tragbar war. Jetzt wird jeder Code-Vorschlag basierend auf den verarbeiteten Tokens abgerechnet. Das kommt Gelegenheitsprogrammierern zugute, bestraft aber Teams, die Copilot in ihren täglichen Arbeitsablauf integrieren. Die variable Abrechnung zwingt dazu, die Kosten pro Codezeile zu berechnen – etwas, das früher keine Rolle spielte.
750 Mäuse zahlen für das, was früher ein Kaffee mit WLAN kostete ☕
Es stellt sich heraus, dass künstliche Intelligenz doch nicht so billig ist, wie es schien. Jetzt, jedes Mal wenn Copilot dir eine For-Schleife vorschlägt, berechnet es dir das wie einen Spezialitätenkaffee. Wenn du früher über die gelacht hast, die 29 Dollar im Monat gezahlt haben, weinst du jetzt mit rauchender Kreditkarte. Allerdings weißt du jetzt wenigstens, dass jede Codezeile ihren Preis hat – wie im Supermarkt, nur ohne Verfallsdatum.