Die Animationsserie Common Side Effects startet 2027 in ihre zweite Staffel und setzt die Geschichte eines Wissenschaftlers fort, der einen Pilz entdeckt, der jede Krankheit heilen kann. Nachdem sie von der Regierung und den großen Pharmakonzernen verfolgt wurden, suchen die Figuren Zuflucht in einer Stadt in Oregon, um den Ursprung des Pilzes zu erforschen. Die Handlung spiegelt wider, wie wirtschaftliche Interessen Wundermittel blockieren können.
Der Pilz als Metapher für die Pharmakontrolle 🍄
Die Serie nutzt den Pilz als narratives Mittel, um die Machtdynamiken in der Gesundheitsbranche zu erkunden. In der neuen Staffel müssen die Figuren die Biologie des Organismus entschlüsseln, während sie den Agenten eines Konzerns ausweichen, der ihn patentieren lassen will. Dieser Konflikt repräsentiert die reale Spannung zwischen offener wissenschaftlicher Innovation und dem auf Patenten basierenden Geschäftsmodell. Die Schöpfer lassen sich von dokumentierten Fällen von Medikamenten inspirieren, die aufgrund mangelnder Rentabilität aufgegeben wurden, und zeigen, wie das System Gewinne über medizinische Bedürfnisse stellt.
Das Wundermittel, das niemand verkaufen will 💊
Der Pilz in Common Side Effects ist so wirksam, dass die Pharmakonzerne ihn lieber verstecken als verkaufen. Denn, seien wir ehrlich, eine einmalige Behandlung, die alles heilt, würde das Geschäft mit lebenslangen Medikamenten ruinieren. In der Serie sind die Bösewichte keine Monster, sondern Führungskräfte, die Verluste berechnen. Und im echten Leben würde man fast erwarten, einen Lobbyisten mit einem Aktenkoffer voller Ausreden aus einem Büro kommen zu sehen. Wenigstens hat der Pilz in der Fiktion die Anständigkeit, ein ehrlicherer Charakter zu sein als die Menschen.