Das Krankenhaus Quirónsalud hat eine personalisierte Operationstechnik mit 3D-Druck eingeführt, um eine eingefallene Brust zu korrigieren. Diese Deformität, bekannt als Trichterbrust (Pectus excavatum), beeinträchtigt nicht nur die Ästhetik, sondern kann auch die Atmung erschweren und das Selbstwertgefühl schädigen. Mit einer minimalinvasiven Methode sehen Patienten nun innerhalb von 24 Stunden sichtbare Ergebnisse und kehren in kurzer Zeit zu ihrem Alltag zurück.
3D-Druck: präzise Planung und maßgeschneiderte Chirurgie 🏥
Der Schlüssel liegt im 3D-Druck. Die Ärzte erstellen ein exaktes Modell des Brustkorbs des Patienten, um einen personalisierten Korrekturstab zu entwerfen. Während der Operation wird dieser durch kleine seitliche Schnitte eingeführt, ohne das Brustbein zu öffnen. Der Stab wird vorübergehend fixiert, um die Einsenkung anzuheben. Alles wird millimetergenau angepasst, was das Risiko von Fehlern und die Operationszeit reduziert. Das Ergebnis: weniger postoperative Schmerzen und eine nahezu unsichtbare Narbe.
Abschied vom schiefen Spiegelbild und dem 'Aua' beim Atmen 😅
Früher bedeutete die Korrektur einer eingefallenen Brust wochenlange Ruhe und mehr als einen Schrei beim Niesen. Jetzt, mit dem 3D-Druck, verlässt der Patient den Operationssaal fast so, als wäre er beim Friseur gewesen, nur mit einer geraden Brust. Klar, die schnelle Erholung beinhaltet nicht, am nächsten Tag wieder Gewichte zu stemmen. Aber zumindest kannst du mit einem flachen Oberkörper prahlen, ohne am Strand Lügen erzählen zu müssen.