Das deutsch-französische Kampfflugzeugprojekt, bekannt als FCAS, hat einen schweren Schlag erhalten. Nach Angaben der deutschen Regierung ist der Rückzug Frankreichs offiziell. Die Nachricht wird als Sicherheitsproblem im Angesicht Russlands und Spannungen mit den USA verkauft, doch die Realität ist bodenständiger: ein Streit darum, wer das größte Stück der milliardenschweren Fertigungsaufträge erhält.
Technologie der fünften Generation, Interessen der ersten Liga 💥
Der FCAS sollte hochmoderne Sensoren, Triebwerke und vernetzte Kampfsysteme integrieren. Die Aufgabenverteilung hat sich jedoch zu einem parallelen Schlachtfeld entwickelt. Frankreich möchte die Führung bei der Triebwerkskonstruktion und Aerodynamik übernehmen, während Deutschland darauf drängt, die Software und künstliche Intelligenz des Systems zu kontrollieren. Jeder technische Fortschritt führt zu einem Streit um Fabriken und Patente, was ein Projekt verzögert, das bereits Jahre der Kostenüberschreitung anhäuft.
Europäische Zusammenarbeit: Die Kunst, sich im Büro-Schützengraben zu bekriegen 🤡
Das Lustigste an der Sache ist, dass beide Regierungen uns die gleiche Geschichte erzählen: dass sie mehr Militärausgaben benötigen, um uns vor externen Bedrohungen zu schützen. Aber in der Zwischenzeit sabotieren sie ihr eigenes Vorzeigeprojekt. Das Ergebnis ist, dass wir europäischen Bürger zwei separate Kampfflugzeuge bezahlen werden, die doppelten Steuern und eine Menge Reden über die Einheit des Kontinents. Am Ende ist das einzig unerschütterliche Bündnis das der Industrielobbys mit den Bankkonten der Ministerien.