Einer Gruppe von Wissenschaftlern ist es gelungen, Küchenabfälle wie Obst- und Gemüseschalen in Filament für 3D-Drucker umzuwandeln. Dieser Fortschritt verringert die Abhängigkeit von Plastik und verbilligt die Herstellung von Alltagsgegenständen. In naher Zukunft könnten wir von Spielzeug bis hin zu Ersatzteilen mit organischen Abfällen aus dem Haushalt drucken, Geld sparen und die Umweltbelastung reduzieren.
Der technische Prozess hinter dem organischen Filament 🛠️
Die Methode beinhaltet das Trocknen und Mahlen der Abfälle zu einem feinen Pulver, das dann mit biologisch abbaubaren Bindemitteln gemischt wird, um ein stabiles Filament zu bilden. Der Druck erfolgt bei niedrigeren Temperaturen als mit herkömmlichen Kunststoffen, was Energie spart. Obwohl die Festigkeit geringer ist als die von PLA, reicht sie für Alltagsgegenstände wie Blumentöpfe, Kleiderhaken oder Dekorationsteile aus. Das Team untersucht nun, wie die Haltbarkeit verbessert werden kann, ohne synthetische Chemikalien hinzuzufügen.
Abschied vom Mülleimer, hallo Druckerpatrone ♻️
Bald, wenn dein Nachbar dich komisch ansieht, weil du Bananenschalen im Gefrierfach aufbewahrst, kannst du ihm erklären, dass du Tinte für deinen Drucker sammelst. Das Blöde ist nur: Wenn du ein Ersatzteil für die Waschmaschine mit Kartoffelschale druckst, hast du am Ende vielleicht ein Zubehör, das nach Bauernomelett riecht. Aber hey, zumindest wird die Natur dir das Plastik nicht zurückfordern, das du nicht verwendet hast.