Brüssel untersucht, ob die USA die Ankunft von Arzneimitteln in Europa verzögern

17. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Europäische Union hat eine Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, ob die US-Politik, den Preis ihrer Medikamente dem weltweit niedrigsten anzugleichen, die Markteinführungen in Europa bremst. Seit Trump diese Maßnahme vorangetrieben hat, sind die Neueinführungen von Arzneimitteln in der EU um 35 % zurückgegangen. Die Europäische Kommission fordert vor dem Sommer konkrete Antworten, angesichts des Risikos, dass die Bürger den Zugang zu innovativen Behandlungen verlieren und ihre Rechnungen steigen sehen.

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Die Auswirkungen auf die pharmazeutischen Entwicklungspipelines 💊

Die industrielle Logik ist einfach: Wenn ein großer Markt wie die USA den weltweit niedrigsten Preis durchsetzt, priorisieren Unternehmen die Markteinführung zuerst in Regionen mit höherer Rentabilität. Europa, mit seinen starren Preisfestsetzungssystemen und Mengenverhandlungen, wird zurückgestuft. Die durchschnittliche Verzögerung bei der Einführung neuer Medikamente in der EU stieg in den letzten Jahren von 4 auf 14 Monate. Dies betrifft besonders biologische und onkologische Therapien, wo jeder Monat für die Patienten zählt.

Der Trick: Weniger zahlen, damit es später kommt ⏳

Mit anderen Worten: Die USA bekommen Schnäppchenpreise für ihre Bürger, aber auf Kosten der Europäer, die warten müssen wie beim Bäcker an der Schlange. Wenn Ihr Arzt Ihnen das nächste Mal ein hochmodernes Medikament verschreibt, wundern Sie sich nicht, wenn man Ihnen sagt, es sei noch in der Zulassungsphase, aber in New York sei es schon im Supermarkt erhältlich. Die EU fordert Erklärungen, aber in der Zwischenzeit schauen wir weiter auf den Kalender.