Blau Alchemist: Solarmodule hergestellt aus Mondstaub

17. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Blue Origin hat Blue Alchemist vorgestellt, ein Verfahren zur Herstellung von Solarzellen und elektrischen Kabeln aus Mondregolith. Die Idee ist einfach: Nicht mehr von der Erde abhängig zu sein, um Energieinfrastruktur auf dem Mond aufzubauen. Dies könnte die Logistik von Weltraummissionen verändern.

Mondregolith wird in einem solarbetriebenen Ofen geschmolzen, geschmolzenes Material fließt in eine Form, um ein dunkles, glasartiges Solarzellenpanel zu bilden, Roboterarme montieren elektrische Kabel aus extrahierten Eisenfäden, Staubpartikel schweben in der niedrigen Schwerkraft, grelles Sonnenlicht wirft scharfe Schatten über die kraterbedeckte Oberfläche, die Erde ist am schwarzen Himmel sichtbar, technische Visualisierung, fotorealistische technische Darstellung, industrielle Beleuchtung, ultra-detaillierte mechanische Komponenten, Prozess demonstriert autonome Fertigung

Wie die Fertigung vor Ort funktioniert 🛠️

Die Methode nutzt die Schmelzflusselektrolyse, um Silizium, Aluminium und Eisen aus Mondstaub zu gewinnen. Das Silizium wird gereinigt und zu Solarzellen geformt, während das Aluminium in Leiter umgewandelt wird. Blue Origin gibt an, dass das Verfahren weder Wasser noch Kohlenstoffverbindungen benötigt, sondern nur elektrische Energie, die von der Sonne bezogen werden könnte. Die Technologie arbeitet bei hohen Temperaturen und wurde bereits mit Regolith-Simulanten getestet.

Abschied vom Kabelversand von der Erde 🚀

Endlich werden wir keine interplanetaren Versandkosten mehr für jeden Meter Kabel zahlen. Wenn alles gut geht, können zukünftige Mondkolonisten ihre eigenen Stromleitungen verlegen, ohne auf die nächste NASA-Lieferung warten zu müssen. Allerdings: Wenn eine Platte schmilzt, muss man warten, bis der Staub abgekühlt ist – es gibt keine Ersatzteile im Laden um die Ecke.