Auf der Internationalen Luftfahrtausstellung Berlin, die bis Sonntag stattfindet, haben Airbus, Heidelberger Druckmaschinen und Mercedes-Benz ihre Pläne für die Entwicklung eines neuen europäischen Kampfflugzeugs und von Luftverteidigungssystemen vorgestellt. Das Projekt zielt darauf ab, die militärische Autonomie des Kontinents zu stärken.
Gemeinsame Technologie und modulare Entwicklung ✈️
Das Flugzeug, genannt FCAS, wird fortschrittliche Sensoren und Schwarmflugfähigkeiten integrieren. Airbus steuert die Struktur und Avionik bei, während Heidelberger sich um die 3D-Drucksysteme für kritische Teile kümmert und Mercedes-Benz die Hybridantriebssysteme und das Wärmemanagement entwickelt. Der modulare Ansatz ermöglicht Upgrades ohne Neukonstruktion des gesamten Flugzeugs, was Kosten und Fertigungszeiten reduziert.
Der Jäger, der auch sein eigenes Handbuch druckt 🛠️
Das Kurioseste ist, Heidelberger, ein Druckmaschinenunternehmen, dabei zu sehen, wie es Teile eines Kampfjets fertigt. Sie drucken nicht mehr nur Wartungshandbücher, sondern können jetzt das Ersatz-Querruder ausdrucken, während der Pilot auf der Startbahn wartet. Und Mercedes hat sich, anstatt eine Familienlimousine zu bauen, dazu entschlossen, ein Flugzeugtriebwerk in ein Fahrgestell zu setzen. Bald sehen wir einen Kampfjet mit Lederausstattung und serienmäßiger Klimaautomatik.