Backrooms räumt an den Kinokassen ab: Low-Budget-Kino ist kein Scherz mehr

01. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Film „Backrooms“ hat am ersten Tag 38 Millionen Dollar eingespielt und soll am Eröffnungswochenende die 90-Millionen-Marke überschreiten, womit er Rekorde für A24 bricht. Mit einem Budget von nur 10 Millionen Dollar zeigt der Film, dass Geschichten, die auf YouTube entstanden sind, mit millionenschweren Franchises konkurrieren können. Dies markiert eine Wende hin zu einem zugänglicheren und günstigeren Kino.

Ein dunkler Kinosaal, gefüllt mit gebannten Zuschauern vor einer Leinwand, die einen endlosen gelben Flur mit nassen Teppichen und Leuchtstoffröhren zeigt. Im Vordergrund ein Plakat von 'Backrooms' mit Rekord-Einspielzahlen. Low-Budget-Stil, aber eindrucksvoll.

Vom Creepypasta zur großen Leinwand: Die technische Erfolgsformel 🎬

Das Produktionsteam nutzte Techniken der natürlichen Beleuchtung und praktische Effekte, um die Kosten niedrig zu halten. Die Kameraführung stützte sich auf gebrauchte anamorphe Objektive und ein selbstgebautes Kamera-Rig, um die charakteristische liminale Ästhetik zu erreichen. Der Ton, aufgenommen mit Feldmikrofonen und in kostenloser Software bearbeitet, schuf eine bedrückende Atmosphäre ohne die Notwendigkeit großer Studios. Der gesamte Schnitt erfolgte in DaVinci Resolve, einem Programm ohne teure Lizenz.

Die großen Studios weinen: Ihr Budget für Kaffee ist schon ein Rekord ☕

Während die großen Studios 200 Millionen für digitale Explosionen und Synchronsprecher für CGI ausgeben, beweist „Backrooms“, dass man mit 10 Millionen und einem schlecht beleuchteten Flur die Kinokassen zum Beben bringen kann. Nun schauen die Führungskräfte auf ihre Catering-Budgets und fragen sich, ob sie nicht besser in ein gutes Drehbuch investieren sollten. Oder zumindest in einen charismatischen YouTuber.