Backrooms räumt an den Kinokassen ab: Einhundertachtzehn Millionen für einen zwanzigjährigen Regisseur

03. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das virale Internetphänomen eines endlosen Labyrinths aus gelben Büros hat mit großem Erfolg den Sprung auf die Leinwand geschafft. Kane Parsons, gerade einmal 20 Jahre alt, hat an seinem ersten Wochenende 118 Millionen Dollar eingespielt und damit etablierte große Franchises übertroffen. Dieser Fall zeigt, dass eine einfache Idee, geboren in Foren und sozialen Netzwerken, zu einem Millionengeschäft werden kann, ohne dass es großer Studios oder immenser Budgets bedarf.

Ein 20-jähriger Regisseur feiert in einem vollen Kino, mit einem Plakat von 'Backrooms' und der Einspielzahl von 118 Millionen.

Vom Creepypasta zum CGI: Wie das digitale Labyrinth gebaut wurde 🎬

Der Film ist weder auf komplexe visuelle Effekte noch auf physische Kulissen angewiesen. Parsons nutzte Techniken des 3D-Modellings und der prozeduralen Generierung, um in den Gängen ein Gefühl der Unendlichkeit zu erzeugen. Das Entwicklungsteam setzte auf Open-Source-Software, um die Wände aus Teppichboden und Gipskartonplatten zu texturieren und so ein klaustrophobisches Aussehen zu erzielen, ohne auf teure Filmsets zurückgreifen zu müssen. Die mit binauralen Mikrofonen aufgenommene Umgebungsatmosphäre verstärkt die desorientierende Stimmung, die die ursprüngliche Saga ausmacht.

Währenddessen, im Büro nebenan... 🏢

Während Parsons seinen Erfolg feiert, fragen sich diejenigen, die in echten Büros arbeiten, wohl, warum niemand 118 Millionen dafür zahlt, ihre gelben, neonbeleuchteten Flure zu sehen. Vielleicht liegt der Trick darin, keine Fenster, keinen Kaffee und keine feste Feierabendzeit zu haben. Wenn du dich das nächste Mal auf dem Flur deiner Arbeit verirrst, denk daran: Du könntest in einem Horrorfilm sein, aber du bekommst nur den Mindestlohn.