Der Präsident von Aragón, Jorge Azcón, hat eingeräumt, dass die Einführung des geförderten (concertado) Abiturs im September nach der gerichtlichen Aussetzung nahezu unmöglich ist. Die geschäftsführende Regierung hatte die Maßnahme noch in letzter Minute verabschiedet, doch der Oberste Gerichtshof von Aragón (TSJA) stoppte sie. Familien, die auf diese Bildungsoption vertraut hatten, stehen nun vor Wochen der Ungewissheit bezüglich Schulplätzen und Rechten.
Das Bildungssystem, ausgebremst durch administrative Verrechtlichung 🏛️
Die einstweilige Aussetzung durch den TSJA erfolgte aufgrund des Fehlens einer vorherigen Wirkungsanalyse und möglicher Mängel im Verfahren. Technisch gesehen entbehrte das Dekret der erforderlichen Wirtschaftlichkeits- und Bedarfsanalysen. Ohne diese Daten wird die Ausweitung des geförderten Schulwesens zu einem anfälligen Prozess für Rechtsmittel, was eine Überprüfung von Fristen und Verfahren erzwingt.
Die geförderte Schule, ein Drama mit mehr Spannung als eine Netflix-Serie 🎬
Während die Politiker diskutieren, bereiten sich die Familien mit der gleichen Spannung wie auf eine Serienfinale auf die Platzverlosung vor. Die einen beten um ein bürokratisches Wunder, andere erwägen bereits, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Am Ende scheint nur der Anwalt des TSJA einen sicheren Platz zu haben.