Die Regierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid, unter der Führung von Isabel Díaz Ayuso, versichert, dass die Verträge mit der Quirón-Gruppe transparent und seit 2006 und 2010 unverändert geprüft worden seien. Diese Haltung entsteht nach einem Bericht der Guardia Civil, der nahelegt, dass dem Unternehmen des Freundes von Ayuso die Mittel zur Abrechnung von Dienstleistungen fehlten. Die Bürgerschaft beobachtet aufmerksam einen möglichen Korruptionsskandal bei öffentlichen Geschäften, während die Regionalregierung unter gerichtlicher Untersuchung auf ihrer Unschuld beharrt.
Transparenz in der Cloud: Wie man öffentliche Verträge mit Blockchain-Technologie prüft 🔗
Die Kontroverse um die Verträge mit Quirón könnte mit unveränderlichen Registrierungssystemen vermieden werden. Blockchain ermöglicht es, jede Rechnung, Prüfung und Vertragsänderung in einer für jeden Bürger überprüfbaren Datenkette zu speichern. Werkzeuge wie Hyperledger Fabric oder Ethereum bieten Rückverfolgbarkeit, ohne dass man Zwischenhändlern vertrauen muss. So wäre jeder Verdacht auf Abrechnung ohne Mittel sofort ausgeräumt. Madrid könnte diese digitale Transparenz anführen, aber es scheint, dass sie die Papiere lieber in Ordnern aus dem Jahr 2006 behalten.
Ayusos Freund stellte Rechnungen, ohne einen Drucker zu besitzen 🖨️
Laut dem Bericht der Guardia Civil hatte das Unternehmen von Ayusos Freund keine Mittel, um die Dienstleistungen abzurechnen, die es angeblich für Quirón erbrachte. Das heißt, es stellte Rechnungen mit der gleichen Leichtigkeit aus, mit der ein Programmierer Code schreibt, ohne eine Tastatur zu haben. Die Madrider Regierung versichert, dass alles geprüft sei, aber vielleicht sollten sie fragen, ob die Rechnungen mit einem Zauberkugelschreiber erstellt wurden. Währenddessen läuft die gerichtliche Untersuchung weiter, und die Bürgerschaft hofft, dass es sich nicht um einen weiteren Fall von Phantom-Rechnungen handelt.