Die Schweizer Leichtathletin Audrey Werro hat eine Debatte in der Leichtathletik entfacht, indem sie erklärte, dass der 800-Meter-Weltrekord der Frauen, aufgestellt von Jarmila Kratochvílová in 1:53,28 Minuten, übertroffen werden könnte. Ihr jüngster Sieg in Paris mit 1:53,80 Minuten bringt sie nur eine halbe Sekunde an die historische Bestmarke heran. Für den Durchschnittsbürger verändert dieser Meilenstein nicht den Alltag, aber er zeigt, dass die persönliche Höchstleistung im Spitzensport weiterhin lebendig ist.
Die biomechanische Analyse hinter der Zeit von 1:53,80 🏃♀️
Werros Zeit in Paris ist kein Zufall. Studien ihres Schritts zeigen eine Effizienz von 1,85 Metern pro Schritt bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 185 Schlägen pro Minute. Die Sensortechnologie in ihren Schuhen zeichnete eine Druckverteilung unter der Fußsohle auf, die den Vortrieb auf den Geraden optimiert. Im Vergleich zu Rivalinnen wie Keely Hodgkinson, die eine maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max) von 72 ml/kg/min besitzt, liegt der Schlüssel im Laktatmanagement in der zweiten Runde. Der Rekord erfordert ein Tempo von 56,5 Sekunden auf den ersten 400 Metern und ein Durchhalten ohne mehr als 1,2 Sekunden auf der Schlussgeraden zu verlieren.
Der Rekord von 1983: Älter als die Turnschuhe deines Opas 👟
Dass ein Rekord aus dem Jahr 1983 immer noch besteht, ist verdächtig. Damals liefen die Athletinnen mit Schuhen, die wie Latschen aussahen, und ohne GPS. Heute, mit windabweisenden Stoffen und Chronometern, die Tausendstelsekunden messen, hält Kratochvílovás Bestmarke stand wie ein Eichenmöbel. Wenn Werro sie übertreffen will, sollte Hodgkinson besser nicht anfangen, in der Kurve Yoga zu machen. Denn sonst geht der Rekord in Rente, bevor das halbe Land es tut.