Vladimir Petkovic hat vier Änderungen in der Aufstellung Algeriens für das entscheidende Duell gegen Österreich bei der WM 2026 vorgenommen. Beide Teams kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale, und die Begegnung lässt das Gespenst des Skandals von 1982 wiederauferstehen, als eine Ergebniskombination zwischen Österreich und Deutschland die Algerier ausschloss. Die nordafrikanische Auswahl möchte diesmal ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, ohne von Dritten abhängig zu sein.
Taktische Analyse: Rotationen für ein stabileres System ⚽
Petkovic hat sich dafür entschieden, das Mittelfeld mit zwei Änderungen im breiten Bereich zu verstärken, wobei die Balleroberung Vorrang vor statischem Ballbesitz hat. In der Abwehr bringt er einen Außenverteidiger mit mehr Offensivdrang, um den Vorstößen der österreichischen Flügelspieler entgegenzuwirken. Oben ersetzt ein beweglicherer Stürmer den festen Bezugspunkt und sucht Räume hinter einer Abwehr, die in der Deckung Langsamkeit gezeigt hat. Der Ansatz zielt darauf ab, das Spieltempo zu kontrollieren.
Algerien bringt Taschenrechner und historisches Gedächtnis ins Stadion 📅
Die algerischen Fans sind mit Taschenrechnern und Fotos von 1982 ins Stadion gekommen, nur für den Fall. Während Petkovic die Stücke justiert, erinnern sich die Anhänger daran, dass ihnen vor 44 Jahren ein Sieg nicht reichte, weil sie aufgrund eines Torunterschieds ausschieden. Nun, mit vier taktischen Änderungen, hoffen sie, dass das Team keine Rechnungen anstellen oder auf den guten Willen von irgendjemandem angewiesen sein muss. Dass der Schiedsrichter die Uhr nicht vergisst.