Almodóvar und Sorogoyen kommen im Juli mit ihren neuen Filmen an die Akademie

26. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Regisseure Pedro Almodóvar und Rodrigo Sorogoyen werden im Juli ihre neuen Filme, Bittere Weihnachten und Der Geliebte, in der Filmakademie in Madrid vorstellen. Es wird Diskussionsrunden und barrierefreie Vorführungen für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen geben, dank der Zusammenarbeit mit der ONCE. Für die Bürger bedeutet dies, spanische Filmpremieren und kulturelle Aktivitäten kostenlos oder zu geringen Kosten genießen zu können. Zusammenfassend bietet der Juli eine einzigartige Gelegenheit, sich dem Qualitätskino und seinen Schöpfern zu nähern.

Pedro Almodóvar und Rodrigo Sorogoyen stehen auf der Bühne der Filmakademie in Madrid, halten Mikrofone vor einer beleuchteten Kinoleinwand, während ein technischer Projektor die Titel Bittere Weihnachten und Der Geliebte zeigt, Audiobeschreibungskopfhörer und automatische Untertitelgeräte an zugänglichen Sitzplätzen sichtbar sind, Live-Diskussion mit einem vielfältigen Publikum, realistischer Kinostil, warme Kinobeleuchtung, Details der Projektions- und Tonausrüstung, Filmausschnitte auf der Leinwand, kulturelle und einladende Atmosphäre, fotorealistische technische Illustration

Technische Barrierefreiheit: Wie die ONCE Audiobeschreibung und Untertitel integriert 🎧

Die Vorführungen werden Audiobeschreibungen für Blinde und angepasste Untertitel für Gehörlose umfassen, ein System, das eine präzise Synchronisation zwischen dem Filmmaterial und den Hilfsgeräten erfordert. Die ONCE stellt Kopfhörer mit Funkempfängern zur Verfügung, die Störungen durch die Umgebungsgeräusche vermeiden. Für die Untertitel werden Einzelbildschirme oder Augmented-Reality-Brillen verwendet, die den Text einblenden, ohne den Rest des Publikums zu stören. Dieser technische Aufwand, der für viele unsichtbar ist, erfordert vorherige Soundchecks und Kalibrierungen, um sicherzustellen, dass jeder Dialog ohne Verzögerungen oder Fehler ankommt.

Das Drama der Sitzplatzwahl, wenn man weder sieht noch hört 😅

Endlich eine Ausrede, um nicht so tun zu müssen, als hätte man das Ende eines Almodóvar-Films verstanden. Wenn man jetzt die Kopfhörer der ONCE trägt, kann man einen technischen Fehler beschuldigen. Und wenn man zu denen gehört, die bei Diskussionsrunden einschlafen, kann man immer sagen, dass einen die Untertitel abgelenkt haben. Wichtig ist, dass mit diesen Maßnahmen selbst der schnarchende Nachbar in der Reihe dahinter erträglicher wird. Denn ja, der Juli bringt Autorenkino, aber auch die Möglichkeit, ein Nickerchen ohne schlechtes Gewissen zu machen, gerechtfertigt durch die universelle Barrierefreiheit.