Der Digitalminister Karsten Wildberger kündigt eine Vereinbarung mit den Telekommunikationsunternehmen an, in diesem Jahr 8,5 Milliarden in Glasfaser und 2,4 Milliarden in Mobilfunknetze zu investieren. Nur 15 % der Bürger nutzen Glasfaser, eine Zahl, die mehr ein Preis- als ein Abdeckungsproblem offenbart. Die Versprechungen erstrecken sich bis 2028, aber das Geschäftsmodell bleibt unangetastet.
Der reale Ausbau: Glasfaser für Reiche, 4G für den Rest 📡
Die Vereinbarung ist freiwillig und die Unternehmen hatten diese Ausgaben bereits eingeplant. Das Geld fließt nicht in unrentable ländliche Gebiete, sondern in die Verdichtung von Netzen in städtischen Ballungsräumen, wo Telekom, Vodafone und andere bereits konkurrieren. Glasfaser bleibt teuer, mit Vertragslaufzeiten, die die restlichen 85 % abschrecken. Die deutsche Bundesregierung gewährt indirekte Subventionen, die die Gewinne der Betreiber steigern, nicht die flächendeckende Versorgung. Der Bürger zahlt Steuern und hohe Tarife, damit die Unternehmen ihr eigenes Kapital investieren.
Das Wunder der geplanten Knappheit 💰
Es ist kurios: Sie versprechen 8,5 Milliarden, aber die Glasfaser kommt nicht in Ihr Dorf, weil dort kein Geschäft zu machen ist. Das Modell ist einfach: Die Knappheit aufrechterhalten, um Goldpreise zu rechtfertigen. Währenddessen posiert der Minister als digitaler Retter, und die Telekommunikationsunternehmen danken uns, dass wir zweimal zahlen: einmal mit Steuern und einmal mit Rechnungen. Wenn die Vollabdeckung käme, wie würden sie dann das Premium verkaufen?