Eine Familie mit einem Mädchen mit Zerebralparese wurde von einem AirAsia-Flug verwiesen, weil ihr spezieller Sicherheitssitz trotz Zulassung nicht den internen Kriterien des Kabinenpersonals entsprach. Die Familie war zuvor bereits problemlos mit demselben Gerät gereist. Der Vorfall hat Kritik daran ausgelöst, wie Fluggesellschaften mit Passagieren mit medizinischem Bedarf umgehen, die auf ähnliche Geräte angewiesen sind.
Kindersicherheitstechnologie vs. regulatorische Starrheit 🛩️
Kindersitze für die Luftfahrt müssen Standards wie die FAA- oder EASA-Zertifizierung erfüllen, die ihre Befestigung am Sitz und ihre Widerstandsfähigkeit bei Aufprällen gewährleisten. Das Problem ist jedoch nicht technischer, sondern verfahrenstechnischer Natur: Das Flugpersonal wandte subjektive Kriterien an und ignorierte die Zulassung des Geräts. AirAsia wird nun seine Regeln überprüfen, um sie an die bestehenden Zertifizierungen anzupassen und zu vermeiden, dass menschliche Interpretation die validierte Technologie außer Kraft setzt.
Der Sitz war legal, aber dem Personal erschien er verdächtig 😅
Es scheint, dass bei AirAsia das Wort zugelassen so viel bedeutet wie lass es nochmal prüfen, aber diesmal mit einem nervösen Lächeln. Der Sitz erfüllte alle Normen, aber der Mitarbeiter hatte Lust, Sicherheitsinspektor in einer kreativen Version zu spielen. Am Ende flog die Familie mit dem Sitz im Frachtraum und dem Mädchen auf dem Arm, genau das, was die Luftfahrtbestimmungen zu verhindern versuchen. Gut, dass sie jetzt die Regeln klären wollen, sonst könnte es passieren, dass eines Tages ein Sitz zugelassen und dann für illegal erklärt wird, weil er zu bequem ist.