Am 7. Juni startet Atresplayer die Serie 33 Tage, die die Flucht zweier Häftlinge im Jahr 2001 rekonstruiert. Ein realer Fall mit Mord, sexueller Nötigung und einem querschnittsgelähmten Polizisten. Die Schauspieler geben zu, dass die Dreharbeiten zu diesen Ereignissen hart waren und ihnen bei dem Gedanken an die Opfer schwindlig wird. Die Produktion will die kriminelle Denkweise verstehen, aber nicht rechtfertigen.
Wie die Tontechnik die reale Flucht rekonstruiert 🎧
Für Authentizität setzte das Team bei den Verfolgungsszenen auf binaurale Aufnahmen. So kann der Zuschauer die genaue Richtung jedes Schritts oder Schusses wahrnehmen. Zudem wurden Archivaufnahmen von 2001 mit Studio-Dialogen gemischt. Das Ergebnis ist eine dichte Klangebene, die in das Chaos der Flucht eintaucht, ohne übermäßige visuelle Effekte. Eine technische Arbeit, die Eintauchen über Spektakel stellt.
Die Sensationslust, die verkauft, aber mit Respekt (oder so heißt es) 🍿
Denn ja, wir alle genießen einen guten echten Kriminalfall auf dem Sofa. Aber während wir Kapitel verschlingen, erinnert sich jemand an diesen Tag als Albtraum. Die Serie verspricht, sich nicht in der Gewalt zu suhlen, auch wenn die Sensationslust der Köder ist. Zumindest haben die Schauspieler vorab um Entschuldigung gebeten, falls es ihnen zu real gerät. Also, schaut sie euch an, aber mit dem Respekt, den die ursprünglichen Kriminellen nicht hatten.