Die Guardia Civil fand fast 20.000 Euro Bargeld im Haus des ehemaligen andalusischen Vizepräsidenten Gaspar Zarrías, der im Zusammenhang mit einem angeblichen Netzwerk zur Destabilisierung von Verfahren gegen die PSOE ermittelt wird. Geld zu Hause zu haben, ist kein Verbrechen, aber in diesem Zusammenhang nährt der Fund einen Verdacht, den die Bürgerschaft bereits hegt: dass die spanische Politik mit Umschlägen, Schweigen und keinerlei Rücktritten funktioniert.
Null Transparenz: wenn Daten nicht geteilt werden 🧾
Im technologischen Bereich wird Transparenz durch Rückverfolgbarkeitssysteme und verteilte Register erreicht, die Datenmanipulation verhindern. In der spanischen öffentlichen Verwaltung werden diese Prinzipien jedoch nicht angewandt. Es gibt keine offene Datenbank, die es erlaubt, die Herkunft der Gelder eines Amtsträgers nachzuverfolgen. Während Unternehmen Blockchain nutzen, um jede Transaktion zu prüfen, horten Politiker weiterhin Geldscheine zu Hause und vertrauen darauf, dass niemand unter den Teppich schaut.
Der Intensivkurs, wie man Geld nicht versteckt 💸
Wenn jemand ein Handbuch sucht, wie man Bargeld nicht versteckt, der schaue sich den Fall Zarrías an. Denn wenn man fast 20.000 Euro zu Hause hat, sollte man zumindest eine glaubwürdige Ausrede haben. Ein teures Hobby. Eine Briefmarkensammlung. Ein Notgroschen. Aber nein, spanische Politiker verwenden weiterhin die Socken-Methode, als ob die Guardia Civil keine ausgebildeten Hunde hätte. Am Ende verstecken sie nur den Rücktritt gut.