Ein technischer Sabotageakt an einer FSW-Schweißlinie hat gezeigt, wie eine Fehlausrichtung von nur 20 Mikrometern am Stift, die durch die Führungsfirmware verursacht wurde, die Integrität kritischer Bauteile gefährden kann. Der Vorfall wurde bei der Inspektion der Verbindungen mit GOM Inspect entdeckt, wo die Abweichungskarten anomale Muster zeigten. Die anschließende Analyse, modelliert in Rhino 3D, bestätigte, dass der Fehler nicht mechanisch, sondern absichtlich war.
3D-Pipeline zur Identifizierung von Sabotage beim FSW-Schweißen 🔧
Der Arbeitsablauf kombinierte die optische Metrologie von GOM Inspect zur Erfassung von Punktwolken des betroffenen Bereichs und erkannte submillimetrische Variationen in der Verbindungslinie. Anschließend wurde in Rhino 3D die Geometrie des Stifts rekonstruiert und seine Flugbahn simuliert, wobei die Firmware-Parameter abgeglichen wurden. Die eingeführte Fehlausrichtung erzeugte eine ungleichmäßige Axialkraft, die die Schweißnahtfestigkeit um 12% reduzierte, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Diese Methode ermöglicht es, den genauen Ursprung des Sabotageakts zurückzuverfolgen.
Der Stift wich 20 Mikrometer ab und niemand bemerkte es 🤖
Das Merkwürdige ist, dass der Sabotageakt entdeckt wurde, weil ein Bediener bemerkte, dass der Roboter beim Schweißen ein anderes Geräusch von sich gab, als wäre er erkältet. Die Ingenieure verbrachten drei Tage damit, Sensoren zu kalibrieren, bis jemand die Firmware überprüfte und eine Codezeile mit einem Kommentar fand, der besagte: Feinjustierung für Donnerstag. Der Verantwortliche sagte bei der Befragung, er habe nur sehen wollen, ob jemand die Logs überprüft. Niemand tat es.