Das Israelitische Krankenhaus in Rom wurde Opfer des Diebstahls von 80 Fläschchen Fentanyl, einem bereits in minimalen Dosen tödlichen Opioid. Mit dieser Menge können etwa 20.000 illegale Dosen hergestellt werden. Die italienische Regierung berief eine Notfallsitzung ein, um die Kontrollen zu verstärken und weitere Vorfälle zu verhindern. Die Bevölkerung ist nun einem größeren Risiko ausgesetzt: dass diese Droge auf den Straßenmarkt gelangt und die Zahl der Überdosierungen in die Höhe schnellen lässt.
Wie Technologie die Opioidlager schützen kann 🛡️
Rückverfolgbarkeitssysteme mit Blockchain und IoT-Sensoren in jeder Flasche würden es ermöglichen, die Bewegung von Fentanyl in Echtzeit zu verfolgen. Darüber hinaus würden biometrische Schlösser und Kameras mit Gesichtserkennung in Krankenhausapotheken interne Diebstähle reduzieren. Einige Länder verwenden bereits intelligente Tresore, die zur Öffnung eine doppelte Authentifizierung erfordern. Die Implementierung dieser Lösungen in Italien würde weniger kosten als die Bewältigung einer Gesundheitskrise durch Massenüberdosierungen.
Fentanyl geht ohne Einladung auf Party 🎉
Während die Regierung darüber debattiert, wie man die Fläschchen kurz hält, fragen sich die Diebe wahrscheinlich schon, ob Fentanyl pro Gramm oder im Familienpack verkauft wird. Das Ironische ist, dass in Rom ein Opioid gestohlen wurde, das die halbe Stadt töten könnte, aber sicherlich wird es auf dem Schwarzmarkt mit Pizza zum Mitnehmen konkurrieren. Allerdings wird niemand eine Überdosis liefern lassen.