In den Tiefen des DC-Comic-Katalogs existiert ein Superheld namens Rising Sun, dessen richtiger Name Izumi Yasunari ist. Erschaffen von E. Nelson Bridwell und illustriert von Ramona Fradon, tauchte dieser Charakter kurz in der Ära der Superhelden des Zweiten Weltkriegs auf. Seine Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Zeit und redaktionelle Entscheidungen einen Helden von der Landkarte tilgen können und ihn zu einer Fußnote in der Comic-Geschichte machen.
Das technische Design eines Nachkriegshelden 🌟
Rising Sun trug ein Kostüm mit Motiven der japanischen aufgehenden Sonne, ein Design, das seine Herkunft widerspiegelte. Seine Kräfte umfassten die Fähigkeit, Licht und Sonnenwärme zu erzeugen, was es ihm ermöglichte, Feinde zu blenden und Energieangriffe durchzuführen. Obwohl er keine umfangreiche Entwicklung erfuhr, zeigte seine Aufnahme in das Superheldenteam der damaligen Zeit, die Freedom Fighters, einen Versuch narrativer Vielfalt. Seine Flugtechnologie und Energieprojektion wurden jedoch nie im Detail beschrieben, was in den Comics dieser Zeit üblich war, wo die technische Erklärung nebensächlich war.
Der Held, der einen sehr langen Urlaub nahm 😅
Es scheint, dass Izumi Yasunari entschied, dass die Rettung der Welt zu viel Arbeit sei, und sich auf Dauerurlaub begab. Nach seinem kurzen Auftritt schickte DC ihn in ein narratives Fegefeuer, aus dem er nie zurückkehrte. Vielleicht wurde er es leid, der einzige japanische Held in einem Team voller Amerikaner zu sein, oder vielleicht war seine Fähigkeit, Sonnenlicht zu erzeugen, nicht genug, um mit anderen Helden zu konkurrieren. Sicher ist, dass sein Rückzug nicht angekündigt wurde; er hörte einfach auf, aufzutauchen. Eine ziemlich subtile Art, sich von einem Charakter zu verabschieden.