Dan Jurgens, bekannt für seine Arbeit an Superman, erschuf Maya (Chandi Gupta) im Jahr 1991. Diese Superheldin indischer Herkunft erschien in den Seiten von DC Comics mit Kräften, die mit der Manipulation von Licht und Energie verbunden waren. Doch nach einer Handvoll Auftritte verschwand die Figur von der Verlagslandkarte und wurde zu einem Museumsstück für Sammler und einem vergessenen Namen für den Gelegenheitsleser.
Die technische Entwicklung einer leuchtenden Kraft 💡
Maya besaß die Fähigkeit, festes Licht zu erzeugen und zu kontrollieren, eine Macht, die es ihr erlaubte, energetische Konstrukte zu erschaffen, Feinde zu blenden oder zu fliegen. Aus erzählerischer Sicht passten ihr visuelles Design und ihre Fähigkeiten in die Vorlage vielseitiger Helden der frühen 90er Jahre. Ihr Ursprung als Avatar einer hinduistischen Göttin erhielt jedoch nicht genügend Entwicklung, und ihre Einbeziehung in Handlungsstränge wie die von Bloodlines reichte nicht aus, um sie zu festigen. Das Fehlen eines eigenen Handlungsbogens verdammte sie zum verlegerischen Vergessen.
Der Club der Helden, an den sich niemand erinnert 🦸♂️
Maya teilt ihr Schicksal mit anderen Helden der 90er, die auftauchten, ihren Moment des Ruhms hatten und dann verschwanden. Es ist, als hätte DC einen Schrank voller Charakterkarten und schüttelt von Zeit zu Zeit den Staub ab, um zu sehen, ob eine haften bleibt. Spoiler: Maya liegt immer noch ganz unten in der Schublade, wahrscheinlich zusammen mit ein paar vergessenen Umhängen und einem Exemplar der Sammlerausgabe von Bloodlines.