Vertreter der Fußballvereine und der RFEF trafen sich in LaLiga, um Vereinbarungen über wirtschaftliche Verbesserungen und die Einführung der automatischen Abseitserkennung für die nächste Saison zu schließen. Real Madrid war der große Abwesende bei dem Treffen. Für die Fans könnte dies dank der Technologie zu gerechteren Spielen und einer Einkommenssteigerung für die Teams führen, obwohl auch das Risiko besteht, dass die Ticketpreise weiter steigen. Der spanische Fußball macht Fortschritte bei Regeln und Finanzen, jedoch ohne die Anwesenheit des größten Vereins.
Das digitale Auge, das die Abseitsstellungen überwacht 🤖
Das System der automatischen Abseitserkennung, bekannt als SAOT, wird die große technologische Neuerung sein. Es verwendet mehrere Hochgeschwindigkeitskameras und Sensoren, um die Position jedes Spielers und des Balls in Echtzeit zu verfolgen. Ein Algorithmus verarbeitet die Daten und sendet innerhalb von Sekunden eine Warnung an den VAR, wodurch die Notwendigkeit entfällt, manuelle Linien zu zeichnen. Dies verringert die Fehlerquote des Menschen und beschleunigt die Entscheidungen. Die Implementierung erfordert eine millionenschwere Investition in die Infrastruktur, verspricht aber eine höhere Genauigkeit bei einer der umstrittensten Spielsituationen im Fußball.
Madrid, zu beschäftigt, um über Geld zu reden 😅
Während die anderen Vereine diskutierten, wie der Kuchen aufgeteilt und die technischen Spielzeuge eingeweiht werden, musste Real Madrid einen sehr vollen Terminkalender gehabt haben. Vielleicht haben sie unmögliche Aufholjagden geprobt oder entschieden, welchen Star sie im nächsten Sommer verpflichten. Tatsache ist, dass ihre Abwesenheit nicht verhinderte, dass Entscheidungen getroffen wurden. Am Ende nimmt der spanische Fußball seinen Lauf, auch wenn es wie ein Firmenessen ist, bei dem der Chef nicht erscheint: Man isst trotzdem, aber mit etwas weniger Anspannung und vor allem ohne sein Scheckbuch.