Die Elefantin Julie, die erste ihrer Art in einem portugiesischen Zirkus, ist im Pangea-Schutzgebiet im Alentejo angekommen, der ersten großflächigen Auffangstation für Elefanten in Europa. Nach dem Verbot von Wildtieren in Zirkussen lebte Julie jahrelang ohne festen Ort, bis sie dieses Reservat fand, wo sie nun Freiheit und Schlammbäder genießt. Ihr Fall zeigt, dass Tierschutzgesetze Schutzgebiete benötigen, um wirksam zu sein.
Schutzgebiete als Schlüsselinfrastruktur für den Artenschutz 🐘
Das Pangea-Schutzgebiet verwendet Überwachungssysteme mit Umzäunungen und Bewegungssensoren, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten, ohne ihr natürliches Verhalten zu beeinträchtigen. Es verfügt über Badebereiche mit Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle, die darauf ausgelegt sind, den asiatischen Lebensraum von Julie nachzubilden. Darüber hinaus nutzt das Schutzgebiet Sonnenkollektoren zur Stromversorgung von Wasserpumpen und Bewässerungssystemen, wodurch sein ökologischer Fußabdruck reduziert wird. Dieses technische Modell könnte in anderen europäischen Ländern nachgebildet werden, um weitere aus Zirkussen ausgemusterte Dickhäuter aufzunehmen.
Julie nimmt ein Schlammbad und vergisst den Zirkus 🐘
Julie, die früher nur das Sägemehl der Manege kannte, wälzt sich jetzt im Schlamm, als wäre sie in einem Luxus-Spa. Während Menschen Vermögen für Schlammbehandlungen ausgeben, macht sie es kostenlos und ohne Terminabsprache. Allerdings hat ihr niemand gesagt, dass Schlammbäder nicht dazu da sind, die Angst vor dem Publikum zu verlieren, sondern um ihre Haut zu pflegen. Zumindest muss sie nicht mehr klatschen, um einen Eimer Wasser zu bekommen.