Northrop Grumman hat einen Treibstofftank für Raumfahrzeuge mittels 3D-Druck in einem einzigen Stück hergestellt. Die Technik senkt die Kosten um 30 % und verkürzt die Produktionszeit um die Hälfte. Die Zertifizierung, dass das Einzelstück den Bedingungen des Weltraums standhält, bleibt jedoch eine große technische Herausforderung.
Das Dilemma der Zertifizierung eines Einzelstücks 🔍
Aktuelle Inspektionen erkennen mögliche innere Fehler in Bauteilen, die als ein Stück gefertigt wurden, nicht gut. Da es keine Schweißnähte gibt, verlieren traditionelle Qualitätskontrollmethoden an Wirksamkeit. Ingenieure suchen nach neuen Techniken, wie fortschrittlicher Computertomographie oder zerstörungsfreien Spannungstests, um zu validieren, dass der Tank im Orbit nicht versagt. Die Innovation senkt Kosten, aber die Zuverlässigkeit muss mit soliden Daten nachgewiesen werden.
Ein Tank von der Stange (der nicht von der Stange ist) 🚀
Dass man einen Treibstofftank druckt wie ein Blatt Papier, klingt futuristisch, aber dann kommt der Haken: sicherzustellen, dass er sich nicht in eine Quelle von Weltraumkonfetti verwandelt. Während die Ingenieure schwitzen, um das Teil zu zertifizieren, reiben sich die Buchhalter bereits die Hände über die 30% Einsparung. Wenn er versagt, wird es zumindest ein schönerer und billigerer Fehler sein als die vorherigen.