Die Erzdiözese San Francisco hat eine historische Einigung erzielt, um 530 Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zu entschädigen. Mit einer Gesamtzahlung von 395 Millionen US-Dollar handelt es sich um die höchste Entschädigung dieser Art in den USA, die einen Präzedenzfall für die Rechenschaftspflicht religiöser Institutionen gegenüber der Gesellschaft darstellt.
Die Entschädigungsalgorithmen: Wie der Schaden in Massenfällen berechnet wird 🧮
Zur Verwaltung solcher Vereinbarungen werden Datenanalysesysteme eingesetzt, die Aussagen, Daten und Missbrauchsgrade miteinander verknüpfen. Die Anwaltsteams verwenden forensische Software, um Ansprüche zu validieren und Betrug zu vermeiden. Jeder Fall wird nach Kriterien wie der Dauer des Missbrauchs oder dem Alter des Opfers bewertet, wodurch ein mathematisches Modell entsteht, das den Fonds unter den Betroffenen verteilt.
Das buchhalterische Wunder: 395 Millionen vermehren ohne Brot und Fische 🙄
Die Kirche hat bewiesen, dass sie für die Zahlung von Entschädigungen durchaus die Mittel unter dem diözesanen Kopfkissen findet. Schade nur, dass das Geld für die Reparatur von undichten Kirchendächern oder die Hilfe für die Armen schneller verschwindet als eine Taube in der Messe. Aber niemand wird ihnen vorwerfen können, nicht rechnen zu können, wenn es um Rechenschaft geht.